Anwartschaft für Polizisten
Polizeianwärter und Polizeibeamte mit Heilfürsorgeanspruch sollten zusätzlich zur Pflegepflichtversicherung eine Anwartschaft abschließen.
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"Als ehemaliger Polizeibeamter und langjähriger Versicherungsmakler weiß ich, worauf bei einer Anwartschaft für Polizisten zu achten ist und welche Versicherungen Polizisten tatsächlich benötigen!"
Werner Offermann
POLIZEI-Versicherungsmakler

FAQs
Die Anwartschaft ist das vertragliche Recht, dass man nicht wegen den Gesundheitsfragen bzw. Vorerkrankungen abgelehnt werden kann.
Anwartschaft - Warum braucht man das als Polizist?
Bei Polizeibeamten mit Heilfürsorgeanspruch ändert sich dieser irgendwann in einen Beihilfeanspruch (je nach Dienstherr mit Ende der Ausbildung, bei den meisten Dienstherrn aber erst mit Versetzung in den Ruhestand). Während die Heilfürsorge eine umfassende Krankenversicherung ist, ist bei der Beihilfe nur ein Teil über den Dienstherrn abgesichert, den Rest muss der Polizeibeamte selber über eine Beihilfeversicherung absichern. Bei der Beantragung einer Beihilfeversicherung werden auch Gesundheitsfragen gestellt, aufgrund derer man auch abgelehnt werden könnte. Um dies zu verhindern benötigt man eine Anwartschaft. Diese "friert" sozusagen den jetzigen Gesundheitszustand ein, so dass man dann bei Bedarf eine Beihilfeversicherung abschließen kann, ohne dass man aufgrund von Gesundheitsfragen abgelehnt wird.
Polizeibeamte mit Heilfürsorgeanspruch sollten also eine Kleine Anwartschaft abschließen, damit sie später eine Beihilfeversicherung OHNE erneute Gesundheitsprüfung abschließen können.
Die Anwartschaft ist das vertragliche Recht, dass man nicht wegen den Gesundheitsfragen bzw. Vorerkrankungen abgelehnt werden kann.
Was ist eine Kleine Anwartschaft?
Die (Kleine) Anwartschaft sichert dem Polizeibeamten zu, dass er bei Eintritt in den Ruhestand einen Beihilfe-Tarif erhält, OHNE dass eine Gesundheitsprüfung durchgeführt wird. Dadurch kann die Versicherung den Beihilfe-Tarif für den Polizisten weder ablehnen, noch einen Risikozuschlag verlangen.
Was ist eine Große Anwartschaft?
Bei der Großen Anwartschaft wird zusätzlich zum Gesundheitszustand auch das Alter eingefroren, wodurch der Beitrag jetzt höher ist, aber später, sobald man die Anwartschaft in eine Beihilfeversicherung umwandelt, der Beitrag niedriger ist.
Wie viel kostet eine (Kleine) Anwartschaft?
Hier gibt es zwei verbreitete Varianten, wie Versicherungsgesellschaften die Beiträge berechnen:
- Bei der ersten Variante wird durch die Versicherung ein pauschaler Beitrag festgelegt und man hat mit der Anwartschaft automatisch eine Option auf den Abschluss des dann jeweils gültigen Beihilfe-Tarifs (z. B. Anwartschaft bei der Bayerischen Beamtenkrankenkasse oder der DBV mit jeweils 1 € mtl. für die Kleine Anwartschaft).
- Bei der 2. Variante sucht man sich im Grunde bereits bei Abschluss die Tarife aus, die man dann nachher im Ruhestand aktivieren möchte und zahlt dann einen prozentualen Beitrag, der sich aus dem gewählten Tarif ergibt (z. B. Anwartschaft bei der Signal mit 5 % aus dem regulären Beitrag).
Wann sollte man eine Anwartschaft abschließen?
Eine Anwartschaft kann zu jedem Zeitpunkt abgeschlossen werden (vorausgesetzt, dass man keine gesundheitlichen Probleme hat)! Einige Versicherungsunternehmen bieten an, dass Polizeianwärter innerhalb der ersten drei Monate nach Einstellung für den Abschluss einer Kleinen Anwartschaft keine oder vereinfachte Gesundheitsfragen ausfüllen müssen.
Deshalb ist es grundsätzlich sehr empfehlenswert eine Anwartschaft innerhalb der ersten drei Monate nach Dienstbeginn abzuschließen.
Anwartschaft - Ein "schwieriges" Thema!
Bei der Anwartschaft für Polizisten werden oft gravierende Fehler gemacht. Warum eigentlich?
- Anwartschaften, gerade Kleine Anwartschaften, sind verhältnismäßig günstig und werden deshalb „als nicht so wichtig“ empfunden.
- Das Thema Anwartschaft IST unübersichtlich und abstrakt.
- Viele Polizeianwärter sind im Rahmen der Einstellung durch viele andere Eindrücke „geflasht“ und mit anderen Dingen beschäftigt.
- Versicherungsvermittler bekommen für eine Kleine Anwartschaft kaum Provision, weshalb sich eine umfangreiche Aufklärung und Beratung für einen Versicherungsvermittler „nicht lohnt“.
- Die meisten Versicherungsvermittler kennen sich mit dem Thema nicht aus, da sie zu selten Polizisten beraten.
- Versicherungsvertreter können nur die eigenen Produkte anbieten.
- Leider sind die ansonsten sehr guten und wichtigen Gewerkschaften, die einem bei allen Fragen rund um den Dienst weiterhelfen, im Bereich Versicherungen für Polizisten nicht objektiv und nicht qualifiziert und empfehlen immer den Abschluss bei dem eigenen Kooperationspartner.
Anwartschaften über Gewerkschaften
Grundsätzlich ist die Mitgliedschaft in einer der drei Polizei-Gewerkschaften DPolG (Deutsche Polizei-Gewerkschaft), GdP (Gewerkschaft der Polizei) oder bdk (Bund Deutscher Kriminalbeamter) sehr empfehlenswert. Für Polizisten auf Widerruf (Polizeianwärter) und Polizisten auf Probe kommt der bdk jedoch in der Regel nicht in Betracht, da die Zugehörigkeit zur Kriminalpolizei Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist.
DPolG – Deutsche Polizeigewerkschaft
Die DPolG gehört dem Deutschen Beamtenbund an und kooperiert im Bereich der Krankenversicherung mit der DBV (Axa-Konzern), in einzelnen Bundesländern zusätzlich auch mit der Debeka.
Bei der Kleinen Anwartschaft beträgt der Beitragsvorteil durch eine Mitgliedschaft in der DPolG bei der DBV wenige Cent.
Allerdings kann jeder bei der DBV auch eine Kleine Anwartschaft für 1 € monatlich abschließen (unabhängig von einer Gewerkschaftszugehörigkeit). Die DBV bietet innerhalb der ersten drei Monate ab Einstellung eine vereinfachte Gesundheitsprüfung (ebenfalls für alle).
Eine 1 €-Anwartschaft gibt es auch bei der Debeka.
Fazit:
Einen wirklichen Vorteil (preislich oder leistungsmäßig) hat man als DPolG-Mitglied bei der Auswahl einer Anwartschaft und Pflegepflicht nicht.
GdP – Gewerkschaft der Polizei
Bei der Kleinen Anwartschaft hat die GdP mit der Signal einen echten Mehrwert für ihre Mitglieder geschaffen. Bei der Signal kostet die Kleine Anwartschaft, je nach Eintrittsalter und Dienstherr, ca. 1 – 8 € mtl.. GdP-Mitglieder wiederum erhalten die Kleine Anwartschaft bei der Signal während der Dauer der Ausbildung kostenlos und die Beantragung des Tarifs erfolgt mit vereinfachter Gesundheitsprüfung (innerhalb von 3 Monaten ab Einstellung). Dies ist ein einzigartiges Angebot auf dem deutschen Versicherungsmarkt. Wichtig ist nur, dass man 1. nicht aus der GdP austritt und 2. rechtzeitig zum Ende der Ausbildung EIGENSTÄNDIG die Umstellung auf die „normale“ Kleine Anwartschaft beantragt.
Fazit:
Die GdP hat mit der kostenlosen Kleinen Anwartschaft für seine Mitglieder einen echten Mehrwert geschaffen. Leider muss der Versicherungsnehmer selber darauf achten seine Anwartschaft mit Ausbildungsende rechtzeitig umzustellen, um nicht den Versicherungsschutz zu verlieren.
Die DBV (so wie die Debeka) und die Signal sind sehr gute und renommierte Krankenversicherungen, welche gute Tarife für Polizisten anbieten. Diese Tarife, inklusive der Gewerkschaftsrabatte, können Sie natürlich auch bei mir erhalten (außer der Debeka).
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